Willkommen bei unserem großen Angelrolle Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Angelrollen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Angelrolle zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Angelrolle kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich werden zwei verschieden Arten von Angelrollen verkauft. Dabei handelt es sich um eine Stationärrolle und eine Multirolle. In den meisten Fällen bist du mit einer Stationärrolle gut ausgerüstet.
  • Stationärrollen sind regelrechte Allrounder und ideal für Einsteiger wie auch passionierte Fischer. Eine Multirolle ist die richtige Wahl für Dich, wenn Du mit richtig schwerem Angelgrät auf Fischjagt gehst.
  • Die Bremse ist einer der wichtigsten Bauteile bei einer Angelrolle. Du kannst dich zwischen einer Frontbremse, einer Heckbremse und einer Kampfbremse entscheiden.

Angelrolle Test: Das Ranking

Platz 1: Kanana JLA 6000 Rolle B

Platz 2: Penn Slammer 560

Platz 3: Shimano AX 2500 FB

Platz 4: DAM Quick Pirate 30

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Angelrolle kaufst

Welche unterschiedlichen Angelrollen gibt es?

Angelrollen sind ein besonders wichtiger Bestandteil jeder Angelausrüstung. Grundsätzlich wird zwischen Stationärrollen und Multirollen unterschieden, wobei die Stationärrolle weiter verbreitet ist.

Stationärrollen sind feststehende Angelrollen, auf denen die Angelschnur quer zur Angelrute aufgewickelt wird. Beim Auswurf gleitet die Schnur von der Angelrolle ab, aufgespult wird sie anschliesssend mit Hilfe eines Schnurfangbügels.

foco

Wusstest du, dass du deine Angelrolle mit Waffen- oder Silikon Öl imprägnieren kannst?

Bevor du deine Rolle mit Salzwasser in Kontakt bringst solltest du sie mit Öl imprägnieren. Die gilt besonders für Aluminiumteile. Nach dem Gebrauch wird die Rolle gründlich mit Süßwasser abgespült, getrocknet und wieder imprägniert.

Freilaufrollen sind einfach ausgedrückt eine Weiterentwicklung der Stationärrollen, denn sie haben zusätzlich eine Freilaufmechanik integriert. Ist diese aktiviert kann der Fisch an der Angel ohne Widerstand Schnur von der Rolle ziehen.

Die Kapselrolle ist im Prinzip ebenfalls eine Freilaufrolle, bei welchen die Angelschnur unter einem Gehäuse aufgerollt wird. Kapselrollen sind ideal zum Angeln in wildbewachsenen Orten, da sich keine Pflanzenteile in der Rolle verfangen können. Zudem können Kapselrollen einhändig bedient werden.

Für das weit verbreitete Spinnfischen kommen Spinnrollen zum Einsatz, die speziell für die konstante Beanspruchung beim aktiven Kunstköderangeln konzipiert wurden. Normalerweise sind Spinnrollen Stationärrollen, können aber ebenso kleine Multirollen sein.

Angelrolle zum Angeln

Angelrollen gehören zu jeder Angel- Grundausstattung. Es gibt verschiedene Arten von Angelrollen, wie z.B. Stationärrollen oder Multirollen. (Foto: Free-Photos / pixabay.com)

Bei den Multirolle wird die Angelschnur parallel zur Angelrute aufgerollt. Beim Auswurf des Köders dreht sich die Spule immer mit, was der wesentliche Unterschied zur Stationärrolle ist. Somit besteht jedoch stehts ein direkter Kontakt zwischen Angelrolle und Köder.

Mittlerweile sind auch leichte Multirollen, sogenannte Baitcaster, beliebte Angelrollen für Binnengewässer.

Die korrekte Auswahl einer Angelrolle ist essenziell, da sie sehr unterschiedlich im Handling sind. Zudem hat die eingesetzte Angelrolle einen erheblichen Einfluss auf die Wurfdistanz sowie die Drilleigenschaften beim Angeln.

Wann ist eine Stationärrolle die richtige Wahl für Dich?

Stationärrollen sind regelrechte Allrounder.

In vielen Fällen bist Du mit einer Stationärrolle sehr gut ausgerüstet. Die Bedienung von Stationärrollen ist relativ einfach und schnell erlernt. Dank dem Schnurfangbügel kommen Verhedderungen der Angelschnur nur selten vor. Somit sind Stationärrollen ideale Angelrollen für Einsteiger.

“Raptor““Angelspezialisten“

Wenn du von einer Monofil auf eine Geflechtschnur umsteigst musst du darauf achten, dass der Geflechtschnur-Knoten nicht wie Monofilschnur-Knoten gebunden werden darf. Ansonsten kann die Schnur durchrutschen oder reißen.

Dies erklärt sich durch die höhere Oberflächenglätte von Geflechtschnüren. Durch die geringe Dehnung von Geflechtschnüren im Vergleich zu monofilen Schnüren, verzeiht das Geflecht eine unsaubere Knotenbindung weniger, als eine monofile, welcher der entstehende Gummiband-Effekt zugutekommt.
(Quelle: raptor-angelservice.de)

Mit einer Freilaufrolle hast Du zusätzlich den Vorteil, dass Du bei einem Biss nicht direkt neben der Angelrute stehen musst. Dank der Freilaufmechanik kann der Fang mühelos Schnur von der Angelrolle ziehen, bis Du die Rollenbremse betätigst um ihn zu landen.

Wann ist eine Multirolle die richtige Wahl für Dich?

Ursprünglich wurden Multirollen vorwiegend für das Angeln im Meer oder Schleppangeln verwendet. Mittlerweile wird sie aber immer häufiger auch in der Binnenfischerei eingesetzt, um damit auf richtig große Fische zu angeln.

Denn die Multirollen sind aufgrund ihrer hohen Stabilität ideal geeignet für den Einsatz von schwerem Angelgerät.

Ein weiterer Vorteil von Multirollen ist, dass Du eine direkte Verbindung von der Angelrolle zum Köder bzw. zum Fang hast. Jedoch ist das Handling von Multirollen etwas komplizierter als bei Stationärrollen.

Zu Stärken von Multirollen gehören solche Vorteilen, wie hohe Stabilität und direkte Verbindung zwischen Angerolle und Köder.

Multirollen haben eine hohe Stabilität und eignen sich daher für das Angeln großer Fische.

Wie viel kostet eine Angelrolle?

Die Preise für Angelrollen haben eine grosse Bandbreite. Oft sind sie stark abhängig von der Qualität der verbauten Rollenteile.

Die günstigsten Angelrollen am Markt sind bereits ab 20€ erhältlich. Trotzdem können diese bereits eine ausreichend gute Qualität für Einsteiger bieten. Für eine Angelrolle aus der Mittelklasse solltest du zwischen 50€ bis 100€ rechnen. Hochwertige Angelrollen können gut und gerne bis zu 250€ kosten.

Beim Kauf einer Angelrolle achten Sie auch auf das Material. Es gibt zahlreiche Auswahl von Aluminium bis Magnesium, was auch eine große Rolle für Haltbarkeit und Funktionalität spielt.

Entscheidung: Welche Arten von Angelrollen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Angelrollen unterscheiden:

  • Stationärrolle
  • Multiplikatorrolle
  • Fliegenrolle

Aufgrund der Konstruktionsart ist die jeweilige Funktionsweise und Einsatzbereich dieser Angelrollen unterschiedlich. Deshalb ergeben sich Vorteile und Nachteile bei jedem dieser Konstruktionstypen. Je nach Verwendungszweck, Vorliebe und dem zu fangenden Fisch eignet sich eine bestimmte Rolle am besten für dich.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede der einzelnen Angelrollenarten kurz erklärt, damit du für dich entscheiden kannst, welche Angelrolle die beste für dich und deinen Einsatzzweck ist. Dazu stellen wir die Vorteile und Nachteile der Typen übersichtlich gegenüber.

Wie funktioniert eine Stationärrolle und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Stationärrolle ist die am weitesten verbreitete Angelrolle. Mithilfe eines Kugellagers wird die Drehung der Kurbel auf den Rollenhügel und damit auf die Schnur übertragen. Je nachdem, in welche Richtung die Kurbel gedreht wird, kann die Schnur auf- oder abgewickelt werden.

Vorteile
  • Flexibel und einfach
  • Relativ günstig
Nachteile
  • Nicht für schwere Köder geeignet

Der Hügel kann nach dem Auswurf umgeklappt werden, damit die Schnur freilaufen kann und ein Widerstand verhindert werden kann. Dadurch beißen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Fische anbeißen, wesentlich höher.

Die Anzahl der Kugeln im Kugellager ist kein Qualitätskriterium und sollte daher beim Kauf nicht beachtet werden.

Die Bremse befindet sich, je nach Modell, entweder am Heck oder dem Kopf der Angelrolle. Unterschiede können hier vernachlässigt werden. Sowohl die Freilaufrolle als auch die Spinnrolle sind lediglich Weiterentwicklungen der Stationärrolle und damit keine eigenen Angelrollenarten.

Wie funktioniert eine Multiplikatorrolle und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Der größte Unterschied einer Multiplikatorrolle im Vergleich zu einer Stationärrolle liegt in der Bauart. Die Rolle arbeitet mithilfe einer Übersetzung, mit der die Spule durch ein Drehen der Kurbel schneller gewickelt werden kann. Damit sind Übersetzungen möglich, die größer als das sonst übliche 1:1-Überstzungsverhältnis ist.

Vorteile
  • Für schwere Köder und Montagen geeignet
Nachteile
  • Verheddern leicht
  • Relativ teuer

Die Multiplikatorrolle, die auch Multirolle genannt wird, kann in zwei verschiedene Arten eingeteilt werden. Man unterscheidet zwischen herkömmlichen Multirollen und Baitcaster-Rollen. Gewöhnliche Rollen werden meist von einem Boot ausgeworfen.

Die Höhe der Übersetzung sollte immer entsprechend des Fischerplatzes und der zu fangenden Fische gewählt werden.

Baitcaster werden dabei meist zum Spinnfischen verwendet. Sowohl die Baitcastrolle als auch die Elektrorolle sind lediglich Weiterentwicklungen der Multiplikatorrolle und damit keine eigenen Angelrollenarten.

Wie funktioniert eine Fliegenrolle und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die Fliegenrolle, oder auch Nottinghamrolle, wird vorwiegend zum Fliegenfischen benutzt. Diese Rolle ist eine der ersten Angelrollen überhaupt. Im Grunde besteht die Fliegenrolle nur aus einer Spule, auf der die Kurbel direkt befestigt ist und einer Schnur, die darauf aufgewickelt wird.

Vorteile
  • Für Fliegenfischen geeignet
  • Relativ günstig
Nachteile
  • Nicht für modernes Fischen geeignet

Die Nottinghamrolle besitzt dabei weder ein Bremssystem, noch ein erhöhtes Übersetzungsverhältnis. Die Fliegenrolle ist in ihrer Bauweise sehr einfach und wird aufgrund der unkomfortablen Handhabung nicht beim modernen Fischen eingesetzt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Angelrollen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Angelrollen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Schnurkapazität
  • Übersetzung
  • Bremssystem

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Angelrolle mit gelber Schnur

Je nach Zielfisch solltest du auf die passende Stärke und Länge der Schnur achten, die man auf deine Angelrolle aufspulen kann. (Foto: LUM3N / pixabay.com)

Schnurkapazität

Beim Kauf einer Angelrute solltest Du die Schnurkapazität beachten. Üblicherweise wird bei den Produkten angegeben, wie viele Meter Schnur von welcher Stärke auf die Rolle passen.

foco

Wusstest du, dass du mit einer geflochtenen Schnur ein besseres Gefühl für Bisse hast?

Ab einer gewissen Wassertiefe spürst du Bisse auf eine geflochtene Schnur deutlich besser als auf eine monofile Schnur. Gleichzeitig hast du aber auch eine geringere Dehnung der Schnur. Bei harten Bissen kann dies zum Verlust des Fisches führen. Deshalb lohnt es sich ein Fluorocarbon- oder Monofil-Vorfach vorzuschalten.

Hier gibt es keine Standardgrössen. Wichtig ist, dass Du ausreichend Angelschnur der bevorzugten Stärke (je nach Zielfisch) auf Deine künftige Angelrolle spulen kannst.

Teilweise wird die Schnurkapazität auch in Lb/Yds angegeben. Mit den gängigen Umrechnungen kann damit ebenfalls die maximale Länge der Angelschnur berechnet werden, die auf der Rolle Platz hat.

Achte zudem darauf, ob die Angelrolle bereits mit einer passenden Angelschnur bespult ist oder ob Du die Schnur separat erwerben musst.

Übersetzung

Die Übersetzung beschreibt die Anzahl Umdrehungen, welche die Spule pro Umdrehung der Kurbel macht.Je nach verwendetem Köder und Jahreszeit sind andere Übersetzungen optimal.

Angelrollen mit einer mittleren Übersetzung sind Alleskönner, die eigentlich in fast allen Situationen eingesetzt werden können.

Grundsätzlich wird zwischen niederigen Übersetzung (3.8:1 bis 4.8:1), mittlerer Übersetzung (5.0:1 bis 5.8:1) und hoher Übersetzung (ab 6.0:1) unterschieden.

Bremssystem

foco

Die Bremssysteme sind ein elementarer Bestandteil der Angelruten. Bei den Stationärrollen wird zwischen den folgenden Bremssystemen unterschieden:

  • Frontbremse
  • Heckbremse
  • Kampfbremse

Allgemein kann die Frontbremse sensiebler eingestellt werden, wobei die Heck- und Kampfbremsen einfacher zu bedienen sind, da sie am unteren Ende des Getriebegehäuse angebracht sind. Mittlerweile bieten immer mehr Hersteller Angelrollen an, die mit allen drei Bremssystemen ausgestattet sind und somit für alle Fälle optimal sind.

Bei Multirollen gibt es zwei verschiedene Bremssysteme: Die Sternbremse und die Scheibenbremse.

Sternbremsen sind weit verbreitet und kostengünstiger als Scheibenbremsen. Diese haben widerum eine höhere Bremskraft, was insbesondere beim Angeln auf richtig fette Fische wichtig ist.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.canoeguide.net/angeln/angelausruestung/645-angelrollen


[2] http://www.angeln-mit-felix.de/angelrollen


[3] http://blog.angeln.de/praxis/spinnangeln/angeln-mit-der-multirolle-alles-was-ihr-zum-angeln-mit-baitcastern-und-multirollen-wissen-musst/

Bildquelle: Pixabay.com / annca

Bewerte diesen Artikel


23 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,39 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von ANGELPILOT.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.