Willkommen bei unserem großen Echolot Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Echolote. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Echolot zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Echolot kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Echolote liefern präzisere Messergebnisse und sind einfacher zu bedienen als mechanische Tiefenmesser. Je nach Typ unterscheidet man zwischen Navigationsloten und Fischfindern.
  • Ein Navigationslot wird als Navigationshilfe verwendet, welche dir die Wassertiefe und Bodenstruktur eines Gewässers anzeigen kann.
  • Je nach Art und Anzahl der Sendekegel wird zwischen Geräten mit Single Beam, Dual Beam, Tri Beam, Wide Side, Quadra Beam und Side Imaging unterschieden.

Echolot Test: Das Ranking

Platz 1: Raymarine Dragonfly 4 Pro Echolot / Fischfinder mit GPS

Das Raymarine Dragonfly 4 Pro ist das Flaggschiff in unserem Echolotvergleich. Die Besonderheit dieses Modells ist seine CHIRP-DownVision-Technologie.

Diese Technologie vereint eine hohe Zielauftrennung zwischen kleinen und großen Fischen / Strukturen mit einer hochauflösenden Darstellung. Außerdem ist in diesem Gerät eine Displaytechnologie verbaut, die sonst nur bei der Marine zum Einsatz kommt. Zudem kann dieser Fischfinder der Extraklasse in Wassertiefen von 0,6-183 m genutzt werden.

Redaktionelle Einschätzung

Ausführung / Maximale Tiefe / Eignung für Flachwasser / Geberfrequenzen

Der Raymarine Dragonfly 4 Pro Fischfinder wird fest installiert. Er ist ist für Wassertiefen bis zu 183 m geeignet. Außerdem verwendet dieses Modell CHIRP-Sonar mit vielen verschiedenen Frequenzen.

Das Raymarine Dragonfly 4 Pro gehört zu den fest installierbaren Echoloten. Das Echolot und der Geber werden mithilfe des Montagezubehörs am Boot befestigt. Folglich verbleibt der Fischfinder nach der Installation im Boot.

Außerdem nutzt dieses Gerät Raymarines besondere CHIRP-DownVision-Technologie. Aufgrund dieser Technologie bieten Dragonfly Echolote laut Hersteller die beste Sonarbildgebung auf dem Markt. Echolote mit CHIRP senden ihre Schallwellen gleichzeitig mit vielen verschiedenen Frequenzen aus. Dabei wird jede Frequenz einzeln ausgewertet. Folglich entsteht ein hochauflösendes Bild mit einer sehr hohen Zielauftrennung zwischen kleinen und großen Fischen / Strukturen.

CHIRP-DownVision kombiniert einen kegelförmigen Sendekegel (zwei Sendefrequenzen) mit einem Breitfächerstrahl, bestehend aus einer Vielzahl verschiedener Frequenzen. Die genauen Frequenzen sind vermutlich ein Betriebsgeheimnis und wurden noch nicht von Raymarine veröffentlicht.

Nur ein weiteres Gerät in unserem Produktvergleich (Lowrance Hook 5) nutzt ebenfalls die CHIRP-Technologie.

Laut Hersteller eignet sich dieses Modell für die Verwendung in Wassertiefen von 0,6-183 m. Somit ist dieser Fischfinder auch gut für die Benutzung in flachem Wasser geeignet.

Displaygröße / Farbdisplay

Das 4,3 “ Farbdisplay stellt das Echolotbild gestochen scharf und gut erkennbar dar.

Mit dem 4,3 “ Display gehört das Raymarine Dragonfly 4 Pro in unserem Vergleich zu den fest montierbaren Echoloten mit mittelgroßem Display. Das Lowrance Elite-4 HDI hat ebenfalls ein 4,3 “ großes Display.

Raymarine nutzt eine besondere optisch verbundene LCD-Display-Technologie. Diese Technologie wird sonst nur in High-End-Marinedisplays verwendet. Deswegen liefern die Displays von Dragonfly Echoloten hellere Farben und schärfe Kontraste. Außerdem sind sie sehr wetterfest und beschlagen nie.

Kartenmaterial / GPS-Funktion / Temperatursensor / Fischalarm

Das Raymarine Dragonfly 4 Pro ermöglicht die Verwendung von Kartenmaterial. Außerdem verfügt es über eine GPS-Funktion. Weitere Funktionen sind ein Temperatursensor und ein Fischalarm.

Das Raymarine Dragonfly 4 Pro unterstützt die Verwendung von Kartenmaterial der folgenden Hersteller:

  • Lighthouse
  • Navionics
  • C-MAP

Ferner ist im Lieferumfang eine EU-CMAP Essentials Karte mit europäischem Kartenmaterial enthalten. Außerdem kann weiteres Kartenmaterial zusätzlich gekauft werden.

Zudem ist in diesem Echolot eine unglaublich präzise GPS-Antenne mit eingebaut. Die GPS-Antenne dieses Echolotes verwendet 72 GPS-Kanäle. Somit hat dieses Gerät von allen von uns vorgestellten Fischfindern die präziseste GPS-Antenne. Im Vergleich dazu nutzen die von uns vorgestellten Lowrance Fischfinder nur 16 GPS-Kanäle.

Zusätzlich verfügt dieses Modell über einen Fischalarm und einen Temperatursensor. Diese beiden Funktionen gewährleisten eine fortwährende Kontrolle der Wassertemperatur und Fischaktivitäten.

Menüsprachen

Mit seinen 22 Menüsprachen ist das Raymarine Dragonfly 4 Pro für die internationale Verwendung geeignet.
Das Raymarine Dragonfly 4 Pro unterstützt die folgenden 22 Menüsprachen:

  • Englisch
  • Bulgarisch
  • Dänisch
  • Französisch
  • Isländisch
  • Koreanisch
  • Portugiesisch
  • Schwedisch
  • Chinesisch
  • Niederländisch
  • Deutsch
  • Italienisch
  • Norwegisch
  • Russisch
  • Türkisch
  • Arabisch
  • Kroatisch
  • Finnisch
  • Griechisch
  • Japanisch
  • Polnisch
  • Spanisch

Somit ist das Gerät für die internationale Nutzung geeignet und kann von Echolotnutzern zahlreicher Herkunftsländer verwendet werden.

Gewicht

Das Raymarine Dragonfly 4 Pro wiegt 1400 g.

Die meisten fest installierbaren Echolote wiegen zwischen 1000 g und 2000 g. Verglichen mit den anderen von uns vorgestellten Echoloten ist dieses Modell ein mittelschweres Gerät. Das Lowrance Elite-3x ist ebenfalls 1400 g schwer.

Allerdings spielt das Gewicht für die meisten Echolotnutzer eine untergeordnete Rolle, da fest installierbare Geräte nach der Montage meistens im Boot verbleiben.

Kundenbewertungen
Derzeit liegt für das Raymarine Dragonfly 4 Pro nur 1 Käuferbewertung im Internet vor. Der Käufer gibt dem Produkt die Bestnote von 5 Sternen.

Dabei gefallen dem Rezensenten folgende Punkte:

  • Sehr gutes Gerät
  • Bedienungsfreundlich
  • Gute Auflösung

Also lobt der Käufer am Raymarine Dragonfly 4 Pro, dass es ein überdurchschnittlich gutes Gerät ist. Außerdem äußert er sich positiv über die Bedienungsfreundlichkeit. Zudem gefällt dem Rezensenten die gute Auflösung dieses Modells. Auch wir finden, dass dieser Fischfinder ein einfach bedienbares High-End-Gerät mit sehr guten Displayeigenschaften ist.

FAQ
Ist in der mitgelieferten Karte Europa enthalten?

Ja, im mitgelieferten Kartenmaterial ist Europa enthalten. Es handelt sich um die EU-CMAP Essentials Karte.

Platz 2: Lowrance Hook 5 Echolot / Fischfinder mit GPS

Das Lowrance Hook 5 ist ein sehr leistungsstarkes und funktionsreiches Echolot der gehobenen Klasse. Das Besondere an diesem Echolot ist seine CHIRP-Funktion, die eine hohe Zielauftrennung zwischen kleinen und großen Zielstrukturen / Fischen ermöglicht. Zudem verwendet dieses Echolot ein Gebersystem mit 4 Frequenzen und eignet sich sowohl für die Benutzung in flachem Wasser, als auch für die Verwendung in Tiefen bis zu 305 m.

Redaktionelle Einschätzung

Ausführung / Maximale Tiefe / Eignung für Flachwasser / Geberfrequenzen

Der Lowrance Hook 5 Fischfinder wird fest montiert und ist für Wassertiefen bis zu 305 m geeignet. Er verwendet vier verschiedene Sendefrequenzen. Außerdem unterstützt er DownScan Imaging und CHIRP.

Das Lowrance Hook 5 gehört zu den fest montierbaren Echoloten. Das Echolot und der Geber werden mithilfe des Montagezubehörs am Boot angebracht. Infolgedessen verbleibt der Fischfinder nach der Montage im Boot.

Die maximale Nutzungstiefe dieses Fischfinders liegt bei 305 m. Somit eignet sich das Gerät für die Benutzung in tiefem Wasser.

Außerdem verwendet dieses Modell 4 verschiedene Sendefrequenzen:

  • 800 kHz
  • 455 kHz
  • 200 kHz
  • 83 kHz

Aufgrund der vielen unterschiedlichen Sendefrequenzen ist das Gerät sehr vielseitig verwendbar.

Die Frequenzen 800 kHz und 455 kHz werden für DownScan Imaging (DSI) verwendet. DSI ist eine Gebertechnologie, die auch in flachem Wasser gestochen scharfe Bilder der Unterwasserwelt liefert.

Zudem verwendet dieses Echolot die Advanced Signal Processing Technologie (ASP). ASP optimiert automatisch die Gebereinstellungen. Infolgedessen zeigt das Display eine klarere Detailansicht von Fischen, Strukturen und Grund. Zudem ist ASP eine Erleichterung für den Echolotnutzer, da er viel weniger Einstellungen manuell vornehmen muss.

Außerdem nutzt dieser Fischfinder auch die CHIRP-Technologie. Echolote mit CHIRP senden gleichzeitig Schallwellen mit sehr vielen verschiedenen Frequenzen aus. Dabei wird jede Frequenz einzeln interpretiert. Folglich entsteht ein hochauflösendes Bild mit einer sehr hohen Zielauftrennung. Hierzu ein Beispiel:

Ohne CHIRP wird ein Fischschwarm einfach nur als diffuse Wolke dargestellt. Mit CHIRP sind nicht nur die einzelnen Fische des Fischschwarms, sondern auch Raubfische in der Nähe des Fischschwarms klar zu erkennen.

Nur ein weiteres Gerät in unserem Produktvergleich (Raymarine Dragonfly 4 Pro) unterstützt ebenfalls die CHIRP-Funktion.

Displaygröße / Farbdisplay

Das 5 “ Farbdisplay stellt alle Informationen gestochen scharf und übersichtlich dar.

Mit dem 5 “ Display bietet das Lowrance Hook 5 die größte Displaygröße aller fest installierbaren Echolote in unserem Vergleich. Nur das Condor 325 hat ebenfalls ein 5“ Display.

Das hochauflösende Farbdisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist bei allen Witterungsbedingungen gut lesbar und stellt das Echolotbild klar und übersichtlich dar.

Außerdem unterstützt das Display eine besondere Multi-Windows Displays Option. Hierbei kann der Nutzer acht voreingestellte Seiten-Layouts auswählen und das Display in bis zu drei Bereiche aufteilen. Dadurch können zum Beispiel die Karte, das Echolotbild und das DSI-Bild gleichzeitig auf dem Display dargestellt werden.

Kartenmaterial / GPS-Funktion / Temperatursensor / Fischalarm

Das Hook 5x unterstützt die Verwendung von Kartenmaterial und hat eine GPS-Funktion. Weitere Funktionen sind ein Temperatursensor und ein Fischalarm.

Das Lowrance Hook 5 unterstützt die Verwendung von Kartenmaterial und verfügt über einen micro-SD Kartenschacht für die Verwendung von elektronischen Seekarten. Jedoch ist das Kartenmaterial noch nicht vorinstalliert und muss gegebenenfalls zusätzlich gekauft werden.

Zusätzlich bietet dieses Gerät die Funktion Insight Genesis. Diese Funktion ermöglicht dem Nutzer, kostenlos eigenes Kartenmaterial basierend auf den eigenen Vermessungsdaten zu erstellen.

Außerdem ist in diesem Echolot eine sehr genaue GPS-Antenne eingebaut. Mithilfe der GPS-Funktion können wichtige Positionen geortet, gespeichert und später wiedergefunden werden.

Zudem verfügt dieses Modell über einen Fischalarm und einen Temperatursensor. Diese beiden Funktionen ermöglichen eine kontinuierliche Kontrolle der Wassertemperatur und Fischaktivitäten.

Menüsprachen

Mit seinen 30 Menüsprachen ist das Lowrance Hook 5 für die internationale Benutzung geeignet.

Das Lowrance Elite-4 HDI unterstützt ganze 30 Menüsprachen. Somit ist das Gerät für die internationale Nutzung ausgerichtet und eignet sich auch für die professionelle oder kommerzielle Nutzung in verschiedenen Ländern.

Gewicht

Das Echolot Lowrance Hook 5 wiegt 1900 g.

Die meisten fest montierbaren Echolote wiegen zwischen 1000 g und 2000 g. Von allen fest installierbaren Echoloten ist das Lowrance Hook 5 das schwerste in unserem Produktvergleich.

Allerdings spielt das Gewicht für die meisten Echolotnutzer keine große Rolle, da fest montierte Fischfinder nach der Installation meistens im Boot verbleiben.

Kundenbewertungen
Aktuell liegt für das Lowrance Hook 5 nur eine Bewertung im Internet vor. Der Käufer gibt dem Produkt die Bestnote von 5 Sternen.

Der Rezensent lobt dabei folgende Eigenschaften des Lowrance Hook 5:

  • Super Auflösung
  • Selbst bei Sonne klar erkennbar
  • Menü einfach und für jeden verständlich

Der Käufer äußert sich also positiv über die guten Displayeigenschaften und die einfache Bedienung dieses Gerätes. Auch wir finden, dass Lowrance mit dem Hook 5 ein einfach bedienbares Gerät mit hervorragenden Displayeigenschaften bietet.

FAQ
Ist auf dem Echolot schon Kartenmaterial installiert?

Nein, es ist kein Kartenmaterial vorinstalliert. Du kannst das Kartenmaterial erwerben und selber installieren.

Welche Karten sind mit diesem Gerät kompatibel?

Du kannst diesen Fischfinder mit Navionics Gold und C-Map Wide N Kartenmaterial verwenden.

Kann ich das Echolot vom Fuß abnehmen?

Ja, du kannst das Gerät vom Fuß abnehmen. Dazu musst du aber die Kabel mit den Schraubverschlüssen einzeln entfernen.

Platz 3: Deeper Pro+ Echolot / Fischfinder mit GPS

Das Deeper Pro+ ist das Flaggschiff der auswerfbaren Echolote.

Es bietet dir alle Funktionen eines guten, fest installierbaren Echolotes. Aufgrund seines besonderen Doppelfrequenzgebers ist es für Verwendungstiefen zwischen 0,5 m und 80 m geeignet und liefert detaillierte Informationen.

Redaktionelle Einschätzung

Ausführung / Maximale Tiefe / Eignung für Flachwasser / Geberfrequenzen

Das Deeper Pro+ ist ein auswerfbares Echolot. Es kann sowohl in flachen Gewässerbereichen, als auch in Tiefen bis zu 80 m verwendet werden. Die Besonderheit des Deeper Pro+ ist sein Doppelfrequenzgeber.

Das Deeper Pro+ ist ein tragbarer Fischfinder, der an einer Angelschnur befestigt und dann mithilfe einer Angelrute ausgeworfen und wieder eingeholt wird. Die Anzeige der Informationen erfolgt hierbei auf einem Smartphone oder Tablet, das über WLAN mit dem Fischfinder verbunden ist.

Dieses Echolot ist das einzige auswerfbare Gerät in unserem Vergleich, das über einen Doppelfrequenzgeber verfügt. Der Geber sendet die Schallwellen mit den Frequenzen 290 kHz und 90 kHz mit Abstrahlwinkeln von 15° beziehungsweise 55° aus. Dadurch ergeben sich folgende Vorteile:

Es wird auch in sehr flachem Wasser ein großes Gebiet erfasst. Die Verwendung von zwei Frequenzen liefert detailliertere Informationen. Der Hersteller gibt als Verwendungsbereich Wassertiefen von 0,5-80 m an. Somit ist das Deeper Pro+ in jedem Gewässer für die Verwendung vom Ufer geeignet. Außerdem eignet es sich auch für die mobile Verwendung vom Boot.

Displaygröße / Farbdisplay

Die farbliche Darstellung der Informationen erfolgt auf einem Tablet oder Smartphone.

Das Deeper Pro+ verfügt über kein eigenes Display. Die Informationen werden auf einem Smartphone oder Tablet dargestellt, das über WLAN mit dem Fischfinder kommuniziert. Das Gerät ist kompatibel mit Betriebssystemen ab iOS 8.0 und Android 4.0.

Das Echolot verfügt über eine eigene WLAN-Station und kann daher auch in Gebieten ohne mobilen Internetempfang genutzt werden. Die maximale Nutzungsentfernung liegt bei 100 m und ermöglicht das Absuchen eines großen Gebietes.

Die Farbdarstellung der Informationen gewährleistet eine gute Übersichtlichkeit und Erkennbarkeit.

Kartenmaterial / GPS-Funktion / Temperatursensor / Fischalarm

Kartenmaterial für das Deeper Pro+ kann sowohl selber erstellt, als auch heruntergeladen werden. Das Gerät verfügt über eine GPS-Funktion, einen Temperatursensor und einen Fischalarm.

Der Hersteller des Gerätes bietet über die Deeper App kostenlos herunterladbares Kartenmaterial an. Außerdem kann selber erstelltes Kartenmaterial für die spätere Wiederverwendung abgespeichert werden.

Die GPS-Funktion stellt sicher, dass interessante Angelstellen abgespeichert und später wieder gefunden werden können.

Der Temperatursensor und die Fischalarm-Funktion gewährleisten, dass du fortlaufend über die Wassertemperatur und vorbeischwimmende Fische informiert wirst.

Menüsprachen

Die Deeper App steht in 22 Sprachen zur Verfügung.

Die Anzeige der Informationen erfolgt beim Deeper Pro+ auf einem mobilen Gerät über die Deeper App. Die Deeper App unterstützt die Sprachen folgender Länder:

  • CZ
  • ZH
  • NL
  • FI
  • FR
  • DE
  • HU
  • IT
  • JP
  • KR
  • LT
  • MY
  • NO
  • PL
  • PT
  • RO
  • RU
  • SK
  • ES
  • TR
  • UA

Aufgrund der Vielzahl der unterstützten Sprachen ist das Gerät für die internationale Nutzung geeignet.

Gewicht

Das Deeper Pro+ wiegt 100 g.

Bei den meisten Echoloten mit auswerfbarem Geber wiegt der Geber zwischen 40 g und 100 g. Mit einem Gewicht von 100 g ist das Deeper Pro+ von allen von uns vorgestellten Echoloten mit mobilem Geber das Modell mit dem schwersten Geber. Mit einer dazu passenden Angelrute kann es aufgrund seiner runden Form mühelos sehr weit geworfen werden.

Kundenbewertungen
Zurzeit bewerten 92 % aller Rezensenten den Deeper Pro+ mit einer positiven Wertung (4 oder 5 Sterne).

Dabei gefällt den Käufern folgendes immer wieder:

  • Gut geeignet, um Tiefenstrukturen unbekannter Gewässer zu erkunden
  • Man kann schnell herausfinden, wie tief es ist und wie tief die Fische stehen.
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Macht was es soll, auch bei Wassertiefen über 70 m.

Besonders lobenswert ist also die einfache Handhabung des Gerätes, die eine schnelle Messung der Wassertiefe und der Aufenthaltstiefe der Fische ermöglicht. Zudem ist der Fischfinder hochwertig verarbeitet und funktioniert auch zuverlässig in Wassertiefen über 70 m.

Nur 3 % aller Rezensenten bewerten den Deeper Pro+ negativ und vergeben nur 1 oder 2 Sterne.

Dabei bemängeln sie meistens folgende Punkte:

  • Teils brauchte das GPS Signal 3-5 min. bis es stand.
  • Die WiFi Verbindung hält nicht die 100 m ein.

Da nur eine sehr geringe Anzahl von Rezensenten den GPS-Empfang bemängelt, gehen wir davon aus, dass es sich in diesen Fällen um Fehlfabrikate handelte. Auch die schlechte WiFi Leistung ist vermutlich auf Fehlfabrikate oder ein nicht ausreichend empfangsstarkes Tablet / Smartphone zurückzuführen.

FAQ
Wie funktioniert die Kommunikation zwischen dem Deeper Pro+ und dem Smartphone in Gebieten mit schlechtem Internetempfang?

Für die Benutzung des Deeper Pro+ ist kein mobiles Internet erforderlich. Es hat eine eigene WLAN-Station mit einer Reichweite bis zu 100 m.

Wie interpretiere ich das angezeigte Bild? Zeigt das Bild in der Mitte oder das Bild am rechten Bildschirmrand den Bereich unter dem Echolot?

Das Bild am rechten Bildschirmrand zeigt den Bereich unter dem Echolot.

Wie funktioniert die Stromversorgung?

Das Gerät verfügt über einen eingebauten, aufladbaren Akku. Es kann mit dem mitgelieferten USB-Kabel, einem Kfz-Ladegerät oder einer Powerbank aufgeladen werden. Die Akkulaufzeit beträgt etwa 6 Stunden bei voll aufgeladenem Akku.

Kann mir jemand die Gewindegröße für die Ösen nennen? Sind es metrische Gewinde und welche Gewindelänge haben die Ösen?

Die Ösen haben ein M5 Gewinde mit einer Gewindelänge von 4 mm

Kann ich das Deeper Pro+ auch an ein Futterboot hängen?

Ja, das Deeper Pro+ kann auch an ein Futterboot gehängt werden.

Platz 4: Lucky FFW-718BLK Echolot / Fischfinder

Das Lucky FFW-718BLK ist ein minimalistisch ausgestattetes, aber dennoch erstaunlich leistungsstarkes, tragbares Echolot mit Schwarz-Weiß-Display und Einfachfrequenzgeber.

Redaktionelle Einschätzung

Ausführung / Maximale Tiefe / Eignung für Flachwasser / Geberfrequenzen

Der Lucky FFW-718BLK Fischfinder gehört zu den Echoloten mit auswerfbarem Geber und Display. Er ist sowohl für die Nutzung im Flachwasser, als auch für die Verwendung in Tiefen bis zu 45 m geeignet. Dieses Modell verwendet nur eine Geberfrequenz.

Das Lucky FFW-718BLK Echolot verwendet einen mobilen Geber, der zum Beispiel mit einer Angelrute in das zu untersuchende Gebiet geworfen wird. Der Geber und das mitgelieferte Display kommunizieren drahtlos über die Funkfrequenz 433 MHz miteinander. Die maximale Verwendungsentfernung beträgt 120 m.

Das Gerät verwendet 125 kHz als Geberfrequenz und sendet die Schallwellen mit einem Abstrahlwinkel von 90° in Richtung Gewässerboden. Aufgrund des großen Abstrahlwinkels ist das Echolot auch für geringe Wassertiefen ab 0,7 m geeignet. Die maximale Verwendungstiefe beträgt 45 m. Dieser Fischfinder ist sowohl zum Angeln vom Ufer, als auch für die Verwendung vom Boot geeignet.

Displaygröße / Farbdisplay

Das Schwarz-Weiß-Display des Lucky FFW-718BLK ist 2,5 “ groß.

Auf dem Schwarz-Weiß-Display des Gerätes werden alle benötigten Informationen mit einer Auflösung von 128 x 64 Pixeln dargestellt.

Mit einer Displaygröße von nur 2,5 “ ist dieser Fischfinder das Gerät mit dem kleinsten Display in unserem Produktvergleich. Nur das FishingSir Tracer hat mit seinem 2,8“ Bildschirm ein ähnlich kleines Display.

Durch sein kleines Display ist das Gerät sehr handlich und kompakt und für alle Angelfreunde geeignet, die einen einfachen Fischfinder ohne Farbdisplay suchen.

Kartenmaterial / GPS-Funktion / Temperatursensor / Fischalarm

Das Lucky FFW-718BLK verfügt über kein Kartenmaterial, keine GPS-Funktion und keinen Fischalarm, bietet jedoch einen Temperatursensor.

Dieses Fischfinder-Modell verzichtet komplett auf Kartenmaterial, GPS und Fischalarm und bietet als einzige Zusatzfunktion einen Temperatursensor. Das Lucky FFW-718BLK verfügt somit über denselben Funktionsumfang wie das von uns vorgestellte FishingSir Tracer.

Im Vergleich zum FishingSir Tracer ist beim Lucky FFW-718BLK außerdem kein Farbdisplay enthalten. Somit ist dieses Echolot in unserem Vergleich das Gerät mit den wenigsten Zusatzfunktionen. Es ist ideal für Freizeitangler geeignet, die für kleines Geld einen einfachen, zuverlässigen Fischfinder ohne großen Funktionsumfang suchen.

Menüsprachen

Das Lucky FFW-718BLK verfügt über eine 3-sprachige Menüführung.

Bei diesem Echolot stehen nur die folgenden 3 Menüsprachen zur Auswahl:

Deutsch, Englisch und Russisch.

Damit ist dieses Gerät in unserem Vergleich das Echolot mit der geringsten Anzahl an Menüsprachen.

Gewicht

Der Lucky FFW-718BLK Fischfinder wiegt 260 g.

Mit seinem Gewicht von nur 260 g ist dieses Modell in unserem Vergleich das leichteste Echolot mit auswerfbarem Geber und zugehörigem Display. Das vergleichbar ausgestattete FishingSir Smart ist mit 449 g deutlich schwerer.

Kundenbewertungen
Aktuell beurteilen 86 % aller Käufer im Internet das Lucky FFW-718BLK mit einer guten Wertung von 4 oder 5 Sternen.

Dabei loben die Rezensenten folgende Punkte:

  • Selbst bei 100m hatte ich noch in der Anzeige guten Empfang.
  • Funktioniert einwandfrei!
  • Ist eine günstige Alternative zum Echolot-Futterboot.
  • Der Fischfinder kann prima mit stationären Geräten mithalten.
  • Klein, handlich, mit einer guten Reichweite

Besonders positiv sticht also die Reichweite des Gerätes hervor. Diese scheint in der Praxis tatsächlich mit den Angaben des Herstellers (120 m) übereinzustimmen. Außerdem loben die Käufer die kompakte Größe und Zuverlässigkeit des Gerätes. Zudem sehen die Käufer dieses Modelles es als eine günstige Alternative zu einem Echolot-Futterboot an und freuen sich darüber, dass es auch mit fest installierbaren Echoloten mithalten kann.

Nur 14 % aller Rezensenten bewerten das Lucky FFW-718BLK negativ mit 1 oder 2 Sternen.

Dabei kritisieren sie folgendes:

  • War das Boot ca. 40 Meter weg, zeigte er mir die Wassertemperatur sowie den Empfang an, aber kein Sonar.

Der Rezensent bemängelt, dass das Echolot in einer Entfernung von 40 m bei der Verwendung mit einem Futterboot kein Sonarsignal zeigte. Da alle anderen Rezensenten von keinerlei Einschränkungen der Sonarfunktion berichten, könnte dieser Fehler auf eine Fehlfabrikation zurückzuführen sein.

FAQ
Ich habe den Geber verloren. Kann man den Geber auch einzeln kaufen?

Ja, der Geber wird auch einzeln zum Kauf im Internet angeboten. Er kostet etwa 25 Euro. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass der Geber kompatibel zu diesem Modell ist.

Wie bekomme ich den Geber wieder an Land? Ich möchte mir nicht extra ein Futterboot kaufen.

Verbinde einfach eine Angelschnur mit dem Loch des gelben Gebers. Dann kannst du den Geber mithilfe einer Angelrute auswerfen und wieder einholen.

Ich bin ständig am Akku aufladen. Warum zeigt die Anzeige am Display immer eine leere Batterie an?

Es ist nicht normal, dass die Displayanzeige immer einen leeren Akku anzeigt. Vielleicht ist ja das Ladegerät defekt. Versuche mal, das Gerät mit einem anderen Ladegerät aufzuladen. Wenn es dann immer noch nicht klappt, solltest du das Echolot umtauschen.

Kann man von Fuß auf Meter umschalten oder muss man zum Angeln immer einen Taschenrechner mitnehmen?

Im Menü findest du den Punkt Haupteinheit. Dort kannst du FT (Fuß) oder M (Meter) auswählen.

Funktioniert der Fischfinder auch in Flüssen?

Ja, du kannst ihn auch in Flüssen verwenden, wenn die Strömung nicht zu schnell ist.

Wird die Beschaffenheit des Bodens genau so wie auf dem Artikelbild auf dem Display dargestellt?

Ja, die Anzeige der Bodenbeschaffenheit erfolgt auf dem Display so, wie du es auf dem Artikelbild siehst.

Platz 5: Condor 325 Echolot / Fischfinder

Der Condor 325 Fischfinder ist ein minimalistisch ausgestattetes, aber dennoch erstaunlich leistungsstarkes Echolot mit Schwarz-Weiß-Display und Doppelfrequenzgeber.

Redaktionelle Einschätzung

Ausführung / Maximale Tiefe / Eignung für Flachwasser / Geberfrequenzen

Der Condor 325 Fischfinder wird fest installiert und ist für Wassertiefen zwischen 5 und 700 m geeignet. Er verwendet einen Doppelfrequenzgeber, der bei Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h funktioniert.

Wie alle anderen fest installierbaren Echolote wird der Condor 325 Fischfinder einmal fest im Boot installiert. Infolgedessen brauchst du ihn nach der Montage nicht ständig hin und her zu tragen.

Für die einfache Installation verfügt das Gerät über ein Ein-Stecker-System. Außerdem ermöglicht das mitgelieferte Befestigungsmaterial eine schnelle Montage des Gebers am Heck des Bootes.

Die maximale Wassertiefe für die Verwendung des Condor 325 liegt bei 700 m. Dadurch ist es ideal zum Fischen in tiefen und sehr tiefen Gewässern geeignet. Somit unterstützt dieses Modell die allerhöchste Wassertiefe im Vergleich zu allen anderen von uns vorgestellten Echoloten.

Dieser Fischfinder verwendet die Geberfrequenzen 200 kHz und 50 kHz. Der Geber strahlt die Schallwellen mit einem Abstrahlwinkel von 20° aus.

Aufgrund des spitzen Abstrahlwinkels wird im Flachwasser kein genügend großes Gebiet erfasst. Folglich ist das Gerät ungeeignet für die Verwendung in Wassertiefen unter 5 m.

Der eingesetzte Doppelfrequenzgeber erfüllt seine Aufgabe zuverlässig bei Fahrtgeschwindigkeiten bis zu 75 km/h.

Displaygröße / Farbdisplay

Das 5 “ Schwarz-Weiß-Display gewährleistet auch ohne farbliche Darstellung eine gute Erkennbarkeit aller wichtigen Informationen.

Mit dem 5 “ Display bietet das Condor 325 eine Displaygröße, die wir von modernen Smartphones gewöhnt sind. Von allen von uns vorgestellten Produkten hat nur ein weiteres Echolot (Lowrance Hook 5) ein Display mit derselben Größe.

Das Schwarz-Weiß-Display mit 76.800 Pixeln ist hochauflösend. Somit ist dieses Gerät eine gute Alternative für Echolotnutzer, die nicht viel Wert auf eine farbliche Darstellung legen und dennoch ein gut erkennbares Display haben möchten.

Das hinterleuchtete und dimmbare Display ist auch mit einer Sonnenbrille und von der Seite gut lesbar. Außerdem verfügt es über eine stufenlose Zoomfunktion.

Kartenmaterial / GPS-Funktion / Temperatursensor / Fischalarm

Das Condor 325 verfügt weder über Kartenmaterial noch über eine GPS-Funktion. Es bietet jedoch einen Temperatursensor und eine Fischalarm-Funktion.

Das fehlende Kartenmaterial und die fehlende GPS-Funktion machen das Condor 325 zu einem gut geeigneten Gerät für jeden Echolotnutzer, der auf diese Zusatzfunktionen verzichten kann.

Wenn du dennoch nicht auf GPS verzichten möchtest, kannst du auch alternativ die GPS-Funktion deines Smartphones benutzen. Vielleicht überlegst du ja auch, dir ein Echolot mit GPS und Kartenmaterial anschaffen. In unserer Vergleichstabelle haben wir verschiedene Echolote mit oder ohne GPS übersichtlich für dich dargestellt.

Der Temperatursensor und der Fischalarm stellen sicher, dass du die Wassertemperatur immer im Blick hast und keine vorbeischwimmenden Fische verpasst.

Menüsprachen

Mit seinen 22 Menüsprachen ist das Condor 325 für den internationalen Gebrauch geeignet.

Der Condor 325 Fischfinder unterstützt folgende Menüsprachen:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Dänisch
  • Niederländisch
  • Spanisch
  • Französisch
  • Griechisch
  • Italienisch
  • Ungarisch
  • Norwegisch
  • Polnisch
  • Portugiesisch
  • Russisch
  • Finnisch
  • Schwedisch
  • Türkisch
  • Kroatisch
  • Rumänisch
  • Tschechisch
  • Estnisch
  • Lettisch
  • Litauisch

Somit ist das Gerät für die internationale Nutzung geeignet und kann auch von nicht Deutsch sprechenden Echolotnutzern zahlreicher Herkunftsländer bedient werden.

Gewicht

Das Echolot Condor 325 wiegt 1570 g.

Die meisten fest installierbaren Echolote wiegen zwischen 1000 g und 2000 g. Mit seinem Gewicht von 1570 g liegt auch das Condor 325 innerhalb dieses Gewichtsbereiches.

Fest montierbare Echoloten verbleiben nach der Installation im Boot und müssen nur sehr selten getragen werden. Deswegen spielt das Gewicht bei diesen Modellen eine untergeordnete Rolle.

Kundenbewertungen
Derzeit liegt für den Condor 325 Fischfinder nur 1 Bewertung im Internet vor. Die bewertende Person gibt dem Produkt die Bestnote von 5 Sternen.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei folgende Eigenschaften des Condor 325:

  • Deutsche Menüführung
  • Einfache Bedienung
  • Übersichtlichkeit

Besonders hervorzuhebende Stärken des Condor 325 sind seine mehrsprachige Menüführung, die einfache Bedienung und die übersichtliche Darstellung der Informationen auf dem Display.

Derselbe Rezensent bemängelt in seiner Bewertung folgenden Punkt:

  • Bedienungsanleitung leider nur in Englisch

Wir finden es schade, dass ein von der Menüführung her so international ausgerichteter Hersteller wie Condor keine Bedienungsanleitung in verschiedenen Sprachen anbietet.

FAQ
Kann ich das Condor 325 auch zum Fischen im Salzwasser verwenden?

Ja, du kannst es auch zum Fischen im Salzwasser verwenden. Beachte jedoch, dass die Tiefenleistung im Salzwasser etwas geringer ist. Das liegt daran, dass sich Schall im Salzwasser nicht so schnell ausbreiten kann.

Wo wird der Geber des Condor 325 angebracht?

Das Condor 325 wird mit einem Heckspiegelgeber geliefert. Dieser wird mithilfe des beiliegenden Installationszubehörs am Heck des Bootes angebracht.

Ist der Condor 325 Fischfinder auch zum Angeln in flachem Wasser geeignet?

Nein. Dieses Modell empfehlen wir nur zum Fischen in Wassertiefen über 5 m.

Platz 6: ReelSonar IBobber Smart Echolot / Fischfinder mit GPS

Das ReelSonar Ibobber Smart ist ein auswerfbares Echolot. Es ist hochwertig verarbeitet und bietet dir alle Funktionen eines guten, fest installierbaren Echolotes. Außerdem verwendet es einen Einfachfrequenzgeber und liefert präzise Messergebnisse in Nutzungstiefen von 1-41 m.

Redaktionelle Einschätzung

Ausführung / Maximale Tiefe / Eignung für Flachwasser / Geberfrequenzen

Das ReelSonar Ibobber Smart ist ein auswerfbares Echolot. Es kann in flachen Gewässern und auch in Tiefen bis zu 41 m verwendet werden. Der Geber des ReelSonar Ibobber Smart verwendet nur eine Geberfrequenz.

Das ReelSonar Ibobber Smart ist ein tragbarer Fischfinder. Beim Angeln vom Ufer wird es mithilfe einer Angelrute ausgeworfen und wieder eingeholt. Wie auch das Deeper Pro+ verfügt das ReelSonar Ibobber Smart über kein eigenes Display. Die Informationen werden auf einem mobilen Gerät (Smartphone / Tablet) angezeigt, das über Bluetooth mit dem Fischfinder kommuniziert.

Der Geber dieses Fischfinders sendet die Schallwellen mit einer Frequenz von 118 kHz und einem Abstrahlwinkel von 42° aus. Aufgrund des großen Abstrahlwinkels wird auch bei flachen Wassertiefen ein ausreichend großes Gebiet von diesem Echolot erfasst.

Der Fischfinder eignet sich für die Nutzung in Wassertiefen von 1-41 m. Dadurch kann er sowohl vom Ufer, als auch vom Boot aus verwendet werden.

Displaygröße / Farbdisplay

Die farbliche Darstellung des Echolotbildes erfolgt auf einem Tablet oder Smartphone.

Der ReelSonar Ibobber Smart ist neben dem Deeper Pro+ der zweite Fischfinder in unserem Vergleich, der seine Informationen drahtlos an ein mobiles Gerät sendet.
Der Vorteil dieser Geräte besteht darin, dass das Echolotbild mit den Darstellungseigenschaften der heutzutage oft hochauflösenden Smartphones / Tablets angezeigt wird.

Im Gegensatz zum Deeper Pro+ verfügt das ReelSonar Ibobber Smart über keine eigene WLAN-Station, sondern sendet seine Informationen per Bluetooth an das verwendete mobile Gerät. Dadurch ist die Reichweite des ReelSonar Ibobber Smart auf 30 m beschränkt.

Die farbliche Darstellung gewährleistet eine gute Erkennbarkeit und Übersichtlichkeit. Außerdem bietet die Bedienung per App jedem routinierten Smartphone-Nutzer seinen gewöhnten Bedienungskomfort.

Kartenmaterial / GPS-Funktion / Temperatursensor / Fischalarm

Es gibt für das ReelSonar Ibobber Smart kein herunterladbares Kartenmaterial. Das Echolot verfügt über eine GPS-Funktion, einen Temperatursensor und einen Fischalarm.

Der Hersteller bietet kein Kartenmaterial für den ReelSonar Ibobber Smart Fischfinder zum Download an. Das Gerät verfügt jedoch über eine Funktion, mit der eigene Karten der Bodenstrukturen von Gewässern erstellt werden können.

Mit der GPS-Funktion können vielversprechende Angelstellen markiert und später wieder aufgefunden werden.

Der Temperatursensor und die Fischalarm-Funktion informieren dich kontinuierlich über die Wassertemperatur und vorbeischwimmende Fische.

Menüsprachen

Die ReelSonar Ibobber Smart App steht in 14 Sprachen zur Verfügung.

Das Echolotbild des ReelSonar Ibobber Smart wird über die Ibobber App auf einem mobilen Gerät dargestellt. Die App unterstützt folgende 14 Sprachen:

  • Englisch
  • Arabisch
  • Bulgarisch
  • Tschechisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Japanisch
  • Koreanisch
  • Polnisch
  • Portugiesisch
  • Russisch
  • Chinesisch
  • Slowakisch
  • Spanisch

Die Vielzahl der Menüsprachen macht diesen Fischfinder zu einem geeigneten Gerät für Echolotnutzer aus vielen Ländern.

Gewicht

Das ReelSonar Ibobber Smart wiegt nur 45 g und ist der leichteste Fischfinder der Welt.

Mit einem Gewicht von 45 g ist das ReelSonar Ibobber Smart nicht nur das leichteste aller von uns vorgestellten Echolote, sondern laut Hersteller auch der leichteste Fischfinder der Welt. Aufgrund seiner ovalen Form hat es gute Flugeigenschaften und kann leicht mit einer Angelrute zum gewünschten Ziel geworfen werden.

Kundenbewertungen
Aktuell bewerten 60 % aller Käufer im Internet das ReelSonar Ibobber Smart mit einer guten Wertung von 4 oder 5 Sternen.

Dabei gefallen den Käufern folgende Punkte besonders:

  • Das Gerät ist sehr leicht und lässt sich gut auswerfen.
  • Die Verarbeitung des Ibobber ist ebenfalls gut gelungen.
  • Auch die Öse zur Befestigung ist sehr gut gelungen.
  • Ich kam auf eine Akkulaufzeit von etwas über 9 Stunden, was ich als sehr gut empfand.
  • Das Mapping würde ich als „gut“ einstufen.

Besonders positiv werden also die guten Wurfeigenschaften und die hochwertige Verarbeitung beurteilt. Außerdem überzeugt das Gerät mit einer langen Akkulaufzeit und seiner Präzision bei der Messung der Bodenstrukturen.

Nur 26 % aller Rezensenten bewerten das ReelSonar Ibobber Smart negativ mit 1 oder 2 Sternen.

Dabei bemängeln sie folgendes:

  • Die Bluetooth Verbindung bricht permanent ab.
  • Habe die Tiefen mit Schnurmesser nachgemessen, es waren immer wieder falsche Angaben vom Ibobber.
  • Egal ob am Rand (Wassertiefe 25cm), oder in der Mitte, es zeigt die gleiche Tiefe an.

Ein Rezensent bemängelt ständige Abbrüche der Bluetooth-Verbindung bei der Verwendung des Gerätes am Rhein. Diese sind möglicherweise auf eine Überschreitung der maximalen Nutzungsentfernung (30 m) oder ein Fehlfabrikat zurückzuführen.

Zwei weitere Käufer beschweren sich über ungenaue Tiefenmessungen. Eventuell haben diese Nutzer nicht bedacht, dass das Ibobber Smart nur in einer Tiefe ab mindestens 1 m funktioniert.

Der letzte Rezensent gibt an, das Gerät am Rand und in der Mitte seines Gartenteiches getestet zu haben, macht aber keine Angabe zur Tiefe seines Gartenteiches.

FAQ
Funktioniert das Gerät auch an Gewässern ohne Internetempfang?

Ja, du benötigst für den Betrieb des Gerätes keinen Internetempfang, da die Datenübertragung über Bluetooth erfolgt.

Wenn ich Bluetooth aktiviere, verlangt mein Handy eine PIN von mir. Woher bekomme ich diese PIN?

Diese PIN wird normalerweise im zu koppelnden Gerät, also hier dem Ibobber Fischfinder festgelegt. Aktiviere bitte die automatische Kopplung von Geräten in den Bluetooth-Einstellungen deines Smartphones, um diese Abfrage zu umgehen.

Kann ich den Fischfinder fest am Boot installieren?

Du kannst das Gerät mithilfe von Schnüren festbinden, da es Löcher besitzt, durch die man eine Schnur durchziehen kann.

Kann ich das Ibobber Echolot auch mit einem Android Gerät verwenden?

Ja, du kannst das Ibobber Smart auch mit einem Android Gerät verwenden. Es unterstützt die Betriebssysteme iOS und Android ab den Versionen 6.0 beziehungsweise 4.3.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Echolot kaufst

Vorteile von Echoloten gegenüber mechanischen Tiefenmessern

Echolote sind einfacher zu bedienen als mechanische Tiefenmesser und zeigen dir alle benötigten Informationen auf einen Blick an. Es gibt verschiedene Methoden, die Tiefe eines Gewässers zu messen, zum Beispiel mit einer Schnur und einem daran angebundenen Bleigewicht. Außerdem gibt es auch spezielle mechanische Tiefenmesser.

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Im Folgenden möchten wir dir auflisten, welche Vorteile Echolote gegenüber diesen Methoden haben:

  • Einfache Bedienung
  • Fischfinder-Funktion
  • GPS-Funktion
  • Präziser als mechanische Messgeräte

Echolote sind einfach zu bedienen und zeigen dir alle benötigten Informationen auf dem Bildschirm an.

Hast du schon mal mit einem Boot an einem See geangelt und wolltest wissen, wie tief das Wasser ist, damit du den Schwimmer auf die richtige Tiefe einstellen kannst? Dann kennst du sicher die mechanischen Tiefenmesser, die man im Angelladen kaufen kann.

Um damit die Tiefe zu messen, zieht man die Schnur durch den Tiefenmesser und befestigt ein Stück Blei am Ende der Schnur. Dann wirft man das Blei zusammen mit der Schnur und dem Tiefenmesser ins Wasser. Der mechanische Tiefenmesser schwimmt auf der Wasseroberfläche.

Wenn das Blei den Boden erreicht hat, klappt er um und stellt sich an der Schnur fest. Dann holst du den Tiefenmesser mit der Schnur ein. Danach misst du den Abstand zwischen dem Tiefenmesser und dem Blei.

Mann am Meer mit digitalem Kompass

Bevor du dir einen Echolot oder einen Tiefenmesser kaufst, solltest du dir davor die jeweiligen Vor- und Nachteile vor Augen führen. (Foto: Alex Perez / unsplash.com)

Diese umständliche Methode ersparst du dir, wenn du dir ein Echolot besorgst. Wenn dein Echolot eine Fischfinder-Funktion hat, kannst du auch gleich noch herausfinden, ob Fische unter dem Boot schwimmen. Außerdem siehst du auch, in welcher Tiefe sie sich aufhalten.

Mit der GPS-Funktion kannst du dir gefährliche Stellen markieren und abspeichern. Diese kannst du dann bei der nächsten Bootsfahrt umfahren. Und deinen neulich entdeckten Angelplatz, wo du den dicken Hecht gefangen hast, findest du mit einem GPS-Echolot auch problemlos wieder.

Da Echolote im Vergleich zu mechanischen Tiefenmessern mit Schall funktionieren, liefern sie präzisere Ergebnisse. Außerdem werden die Messergebnisse deutlich weniger von der Strömung im Wasser beeinflusst.

Möchtest du das Echolot als Navigationshilfe für ein Boot oder als Fischfinder nutzen?

Mit einem Navigationslot kannst du Unebenheiten im Wasser erkennen und die Wassertiefe messen. Ein Fischfinder zeigt zusätzlich auch Fische an.

Wenn du das Echolot nur für die Navigation deines Bootes benötigst, reicht dir ein Navigationslot vollkommen aus. Damit kannst du die Wassertiefe und Unebenheiten im Gewässerboden immer im Blick haben. Einen Fischfinder benötigst du, wenn du mal wieder auf der Jagd nach deinen schuppigen Freunden bist und wissen möchtest, wo und in welcher Wassertiefe sie sich heute aufhalten.

Daniela HeimExpertin für Angelzubehör

„Das Wichtigste beim Kauf eines Echolots, vor allem als Fischfinder beim Angeln, ist nicht nur dein Geldbeutel, sondern die Frequenz. Moderne Geräte arbeiten mit Frequenzen bis zu 800 Kilohertz. Je höher die Frequenz, desto höher die Auflösung und desto deutlicher kannst du auch einzelne Fische erkennen. Außerdem kommt es zu immer weniger Störungen, je höher die Frequenzen sind.“

Möchtest du ein Echolot mit oder ohne GPS kaufen?

GPS ermöglicht das Bestimmen, Speichern und Auffinden von Positionen. Ob du ein Echolot mit oder ohne GPS kaufen solltest, hängt davon ab, ob dir die GPS-Funktion einen zusätzlichen Nutzen bringt.

Wenn du eine Position mit gefährlichen Bodenstrukturen im Wasser markieren willst oder ein gutes Angelgebiet wiederfinden willst, solltest du dich für ein Gerät mit GPS-Funktion entscheiden.

GPS-Echolote sind teurer als Geräte ohne GPS, liefern aber einen Mehrwert für deine Sicherheit. Wenn du auf dem Wasser in eine Notsituation gerätst und über Funk Hilfe rufst, kann man dich anhand deiner GPS-Koordinaten viel schneller finden.

Benötigst du den Fischfinder für das Fischen im flachen oder im tiefen Wasser?

Für welche Wassertiefe du einen Fischfinder verwenden kannst, hängt vom Gebersystem des Fischfinders ab. Der Geber ist der Teil des Echolotes, der die Schallwellen aussendet.

Der oft verwendete Begriff „Sendekegel“ bezeichnet die Schallwellen, die vom Geber kegelförmig in Richtung Gewässerboden gesendet werden. Die heute verwendeten Gebersysteme unterscheiden sich in der Anzahl und der Anordnung der Sendekegel.

Für tiefe Gewässer geeignete Gebersysteme

Gebersysteme mit einem Sendekegel (Single Beam) oder zwei Sendekegeln (Dual Beam Plus) sind für tiefe Gewässer geeignet.

Single Beam

Ein Geber mit nur einem Sendekegel (Single Beam) arbeitet mit einem einzelnen 20 Grad Sendekegel. Dabei entspricht der Radius der erfassten Bodenfläche circa ein Drittel der Gewässertiefe. Ein Single Beam Sonar ist für tiefe Gewässer gut geeignet.

Bei der Benutzung von einem fünf Meter langen Boot in sechs Meter tiefem Wasser würde nur eine Bodenfläche von zwei Metern erfasst werden. Folglich wären viele Fische unter und neben dem Boot nicht zu erkennen.

Dual Beam Plus

Das Dual Beam Plus System besteht aus einem zentral fokussierten 20 Grad Mittelstrahl, umgeben von einem 60 Grad Außenstrahl. Durch diese spezielle Anordnung der beiden Sendekegel wird ein Bodenareal erfasst, das der Gewässertiefe entspricht. Auch dieses Sonar ist nur für tiefe Gewässer geeignet.

In dem oben genannten Beispiel mit dem fünf Meter langen Boot würde bei einer Wassertiefe von sechs Metern also ein Bodenbereich von sechs Metern erfasst werden. Dabei würden viele Fische im Mittelwasser und neben dem Boot nicht erkannt werden.

Für flache Gewässer geeignete Gebersysteme

Gebersysteme mit drei Sendekegeln (Tri Beam und Wide Side) oder vier Sendekegeln (Quadra Beam und Side Imaging) sind für flache Gewässer geeignet.

Tri Beam

Das Tri Beam Gebersystem besteht aus drei Sendekegeln. Es verfügt über einen 20 Grad Kegel und zwei 35 Grad Kegeln, die schräg zur Seite strahlen. Durch diese Anordnung der Sendekegel wird eine Abdeckung von 90 Grad erreicht.

Der 20 Grad Sendekegel übernimmt die genaue Darstellung des Bodenprofils und die seitlichen Kegel orten Fische neben dem Boot. Das Sonar deckt eine Bodenfläche ab, die der doppelten Wassertiefe entspricht. Bei einer Wassertiefe von 6m kann somit ein 12 Meter breites Areal erfasst werden.

Holzboot auf Meer

Für eher tiefe Gewässer solltest du Gebersysteme verwenden. (Foto:
Fancycrave.com / pexels.com)

Wide Side

Das Wide Side Gebersystem besteht ebenfalls aus drei Sendekegeln. Der mittlere Sendekegel sendet mit einem Winkel von 24 Grad direkt zum Gewässerboden. Außerdem strahlen die beiden anderen Kegel mit einem Winkel von 16 Grad circa 35 Meter nach links und rechts.

Das besondere an diesem Sonar ist, dass es nicht nur nach unten, sondern auch zur Seite strahlt. Somit können auch Fische in flachen Uferregionen und nahe der Wasseroberfläche geortet werden.

Quadra Beam

Das Quadra Beam System besteht aus vier Sendekegeln. Zwei Sendekegel strahlen mit Winkeln von 60 Grad, beziehungsweise 20 Grad nach unten. Zusätzlich senden zwei weitere 35 Grad Sendekegel schräg zur Seite.

Hieraus ergibt sich eine Gesamtabdeckung von 90 Grad. Das erfasste Bodenareal ist doppelt so groß wie die Gewässertiefe. Bei einer Wassertiefe von sechs Metern wird eine 12 Meter breite Bodenfläche erfasst.

Side Imaging (SI)

Das Side Imaging Verfahren nutzt zusätzlich zum Dual Beam Gebersystem noch zwei seitlich abstrahlende, extrem dünnschichtige Kegel. Diese zwei Seitenkegel tasten den Gewässerboden ab. Dabei strahlen sie bis zu 70 Meter zur Seite und circa 45 Meter in die Tiefe. Das SI-Verfahren liefert hochauflösende Bilder der Unterwasserwelt und ist für flache bis mitteltiefe Gewässer geeignet.

Ein Echolot muss nicht unbedingt ein Gebersystem mit drei oder mehr Sendekegeln haben, damit du es in flachem Wasser nutzen kannst. Ausnahmen sind zum Beispiel Fischfinder mit einem auswerfbaren Geber.

Diese haben nur bis zu zwei Sendekegel, sind aber trotzdem zum Fischen im Flachwasser geeignet. Das liegt daran, dass die Sendekegel solcher Fischfinder besonders breit sind.

Soll das Echolot fest installiert werden oder soll es tragbar sein?

Wenn du kein eigenes Boot besitzt, ist ein tragbares Echolot die richtige Wahl. Ob das Echolot fest installiert werden soll oder du dich besser für ein tragbares Echolot entscheidest, hängt davon ab, ob du es überwiegend im gleichen Boot nutzen möchtest.

Wenn du das Echolot fest in deinem Boot installierst, hast du den Vorteil, dass du es nicht bei jeder Bootsfahrt zum Boot tragen musst. Mit einem tragbaren Gerät bist du flexibler und kannst dein Echolot auch auf dem Boot eines Freundes oder auf einem gemieteten Boot nutzen.

Was brauche ich für die Nutzung eines Echolotes?

Für die Nutzung eines Echolotes benötigst du den Echolotkopf mit dem Bildschirm, einen Geber, gegebenenfalls Befestigungszubehör und eine passende Batterie. Der Echolotkopf enthält den Bildschirm. Dieser liefert dir auf einen Blick alle benötigten Informationen.

Der Geber wird benötigt, damit dein Echolot die für die Messung benötigten Schallwellen aussenden und wieder empfangen kann. Er wird je nach Modell fest am Boot installiert oder ist bereits in den Echolotkopf integriert.

Des Weiteren benötigst du noch Befestigungszubehör, damit du den Geber und gegebenenfalls auch den Echolotkopf installieren kannst, wenn es sich nicht um ein tragbares Echolot handelt. Alle namhaften Echolothersteller bieten Komplettsets an, in denen alle diese Teile und auch ein leistungsstarker Akku enthalten sind.

Was kostet ein Echolot?

Echolote gibt es in verschiedenen Preisklassen, vom günstigen Einsteigergerät bis zu teuren Profigeräten mit höheren Auflösungen und zusätzlichen Funktionen.

Die Preisspanne reicht hierbei von 100 Euro für einfache Echolote ohne GPS bis in den mittleren vierstelligen Bereich für professionelle Geräte. Wenn du öfter mit dem Boot fährst oder bei deiner nächsten Angeltour die Fische schneller finden willst, lohnt sich die Anschaffung für dich auf jeden Fall.

Typ Preis
Einfache Echolote ohne GPS ab 100 Euro
Echolote mit GPS ab 250 Euro
Profi-Gerät Bis 6000 Euro

Wo kann man ein Echolot kaufen?

Echolote kannst du sowohl online bestellen, als auch in speziellen Fachgeschäften erwerben. Da sie oft zum Angeln und für Bootsfahrten verwendet werden, sind sie auch im Angelfachhandel und in Shops für Bootszubehör erhältlich.

Unsere Recherchen haben ergeben, dass die meisten Echolote von folgenden Shops verkauft werden:

  • Compass24
  • Angel-Schlageter
  • Lepper-Marine
  • Echolotprofis
  • Mybait
  • Amazon
  • Ebay

Alle von uns vorgestellten Geräte sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. So kannst du gleich zuschlagen, wenn du ein interessantes Echolot entdeckt hast.

Kann man ein Echolot auch mieten?

Ja, du kannst ein Echolot auch mieten. Es gibt viele Online Shops, die sich nur auf das Vermieten von Echoloten spezialisiert haben. Der Vorteil der Miete ist, dass du auch professionelle Geräte mit hohem Anschaffungspreis gegen eine geringe Gebühr für ein paar Tage nutzen kannst. Außerdem bieten einige Fachhändler für Bootszubehör und Angelgeräte Echolote zur Miete an.

Produktbild

Echolote mit GPS bekommst du schon ab 250 Euro. Diese sind hilfreich, wenn du auf dem Wasser bestimmte Positionen speichern oder wiederfinden willst. Profigeräte mit höherer Auflösung und aufwändigeren Technologien kosten bis zu 6000 Euro.

Wie stelle ich ein Echolot optimal ein ?

Die optimale Einstellung hängt davon ab, in welcher Wassertiefe du das Echolot benutzen möchtest und / oder welche Art von Fischerei du ausübst.

In Abhängigkeit von der Wassertiefe und dem Verwendungszweck kannst du die Frequenzen so verstellen, dass die für dich interessanten Strukturen mit guter Auflösung auf dem Bildschirm dargestellt werden und gleichzeitig der gewünschte Bereich vollständig erfasst wird.

Wie lese ich ein Echolotbild ?

Ein Echolotbild ist kinderleicht zu lesen. Am unteren Rand des Bildschirms siehst du die Bodenstruktur und große Fische werden als Sicheln dargestellt. Schwärme mit kleineren Fischen erscheinen als Anhäufungen von kleinen Punkten. An der Skalierung am Bildschirmrand kannst du erkennen, in welcher Wassertiefe sich die Fische / Strukturen befinden.

Entscheidung: Welche Arten von Echolot gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt 2 verschiedene Hauptarten von Echoloten, Navigationslote und Fischfinder.

  • Navigationslote (mit GPS)
  • Fischfinder (mit GPS)

Vor der Anschaffung eines Echolotes solltest du dir überlegen, zu welchem Zweck du es verwenden möchtest. Benötigst du das Echolot als Navigationshilfe für ein Boot oder willst du damit Fische finden und deinen nächsten großen Fang landen ?

Um dir bei deiner Entscheidung zu helfen, haben wir dir eine Übersicht mit allen Vor- und Nachteilen der beiden Echolotarten erstellt. In der Übersicht findest du auch die Vor- und Nachteile der GPS-Funktion, die von vielen modernen Echoloten unterstützt wird.

Wie funktioniert ein Navigationslot und was sind die Vor- und Nachteile eines Navigationslotes?

Ein Navigationslot dient als Navigationshilfe, um während einer Bootsfahrt die Wassertiefe zu messen und Unebenheiten am Gewässerboden zu erkennen.

Das Navigationslot sendet Schallwellen in Richtung Gewässerboden aus und misst die Zeit, die zwischen dem Senden der Schallwellen und der Ankunft der reflektierten Schallwellen vom Boden verstreicht. Mit Hilfe dieser Informationen berechnet das Echolot die Wassertiefe. Außerdem stellt es die Bodenstruktur graphisch auf dem Bildschirm dar.

Vorteile
  • Geringerer Energieverbrauch im Vergleich zu Fischfindern
  • Günstigere Anschaffungskosten im Vergleich zu Fischfindern
Nachteile
  • Keine Fischfinder-Funktion

Ein Navigationslot ist die ideale Navigationshilfe für Echolotnutzer, die keine zusätzlichen Funktionen benötigen.

Im Gegensatz zu Navigationsloten nutzen Echolote mit Fischfinder-Funktion oft mehrere Frequenzen gleichzeitig. Deswegen verbrauchen sie mehr Energie. Der geringere Energieverbrauch ist also ein weiterer Vorteil, der für den Kauf eines Navigationslotes spricht.

Der einzige Nachteil ist die fehlende Fischfinder-Funktion, die ein reines Navigationslot für Angler uninteressant macht. Wer auf diese Funktion verzichten kann, profitiert vom geringeren Anschaffungspreis eines Navigationslotes.

Wie funktioniert ein Fischfinder und was sind die Vor- und Nachteile eines Fischfinders?

Ein Fischfinder eignet sich ideal, um Fische zu finden und verfügt außerdem auch über alle Grundfunktionen eines Navigationslotes

Ein Fischfinder funktioniert prinzipiell genau gleich wie ein Navigationslot. Er misst die Zeit zwischen dem Aussenden der Schallwellen und dem Eintreffen der vom Boden reflektierten Schallwellen. Fischfinder nutzen besonders aufwändige Technologien. Zudem können sie außer der Wassertiefe und der Bodenbeschaffenheit auch Fische auf dem Bildschirm darstellen.

Vorteile
  • Ermöglicht das Finden von Fischen
  • Mehr Funktionen als ein Navigationslot
Nachteile
  • Höherer Energieverbrauch
  • Höhere Anschaffungskosten

Der Hauptvorteil eines Fischfinders ist, dass du damit Fische und ihre Aufenthaltstiefe bestimmen kannst. Neben der Messung der Wassertiefe und der Bestimmung der Bodenbeschaffenheit steht dir somit im Vergleich zum Navigationslot eine weitere nützliche Funktion zur Verfügung.

Moderne Fischfinder verwenden aufwändigere Technologien als Navigationslote. Daher verbrauchen sie mehr Energie und sind etwas teurer.

Die meisten Navigationslote verfügen heutzutage auch über eine Fischfinder-Funktion. Auf dem Echolotbild eines reinen Navigationslotes erscheinen Fische als Sicheln. Mit einem Fischfinder hast du den Vorteil, dass die Fische als Fischsymbole auf dem Display dargestellt werden.

Wie funktioniert GPS und was sind die Vor- und Nachteile eines Echolotes mit GPS ?

GPS steht für Global Positioning System (deutsch: Globales Positionsbestimmungssystem) und ist ein globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung.

Ein Echolot mit GPS ermöglicht das Bestimmen, Speichern und Wiederauffinden von Positionen. Um dir bei deiner Entscheidung zu helfen, haben wir dir im Folgenden die Vor- und Nachteile eines Echolotes mit GPS-Funktion aufgelistet:

Vorteile
  • Bestimmen, Speichern und Auffinden von Positionen
Nachteile
  • Höherer Energieverbrauch

Der Vorteil der GPS–Funktion ist, dass du Positionen bestimmen, speichern und auffinden kannst.

Stelle dir mal vor, auf hoher See fällt dein Motor aus und du bist einige km von der Küste entfernt. Wenn du nun mit einem Funkgerät die Küstenwache verständigst, wird diese dich viel schneller finden, wenn du ihr deine GPS-Koordinaten mitteilst.

Das Speichern von Positionen ist sehr hilfreich, falls du zum Beispiel in einem Gewässer eine gefährliche flache Stelle entdeckt hast und diese in Zukunft immer sicher umfahren willst.

GPS ist auch sehr nützlich, wenn du einen guten Angelplatz mit vielen Fischen gefunden hast und an einem anderen Tag zu derselben Stelle fahren möchtest. Da ein GPS-Empfänger zusätzliche Energie verbraucht, wird der Energieverbrauch bei eingeschaltetem GPS steigen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Echolot vergleichen und bewerten

Im Folgenden listen wir dir Faktoren auf, anhand derer du verschiedene Echolote vergleichen und bewerten kannst. Mit Hilfe dieser Faktoren wird es dir leichter fallen, dich für das richtige Produkt zu entscheiden:

  • Maximale Tiefe
  • Eignung für Flachwasser
  • Geberfrequenzen
  • Displaygröße
  • Farbdisplay
  • Kartenmaterial
  • GPS-Funktion
  • Mehrsprachiges Menü
  • Temperatursensor
  • Fischalarm
  • Gewicht

Maximale Tiefe

Dein Echolot sollte mindestens die Wassertiefe der Gewässer unterstützen, auf denen du es verwenden möchtest. Vor dem Kauf solltest du dir Gedanken darüber machen, auf welchen Gewässern du dein Echolot verwenden möchtest.

Wenn du das Gerät nur zum Angeln im heimischen Vereinsteich verwendest, brauchst du kein Echolot, das Wassertiefen bis zu 200 m unterstützt und bist mit einem günstigeren Fischfinder ausreichend ausgestattet.

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Wusstest du, dass es bei jedem Echolot eine Oberflächenstörung gibt?

Es handelt sich dabei um winzige Objekte an derWasseroberfläche, die vom Echolot aufgezeichnet werden. Um die Störung zu umgehen kannst du einstellen, dass das Echolot erst Objekte anzeigt, die sich in 2 Metern Tiefe und darunter befinden.

Wenn du ein Echolot zum Hochseeangeln oder zum Beispiel zum Angeln in Norwegen suchst, solltest du dich vor dem Kauf über die Wassertiefe des Einsatzgebietes informieren, damit du dich für das richtige Gerät entscheiden kannst.

Um dir deine Entscheidung zu erleichtern, haben wir bei allen von uns vorgestellten Echoloten auch die maximal unterstützte Wassertiefe aufgelistet.

Eignung für Flachwasser

Alle Echolote mit auswerfbarem Geber sind ausnahmslos für Flachwasser geeignet. Bei Echoloten mit festem Geber hängt die Eignung für Flachwasser vom Gebersystem ab.

Echolote mit auswerfbarem Geber

Alle Echolote mit auswerfbarem Geber sind für die Verwendung im Flachwasser geeignet. Bei diesen Echoloten wird der Geber ausgeworfen. Er schwimmt auf dem Wasser und ist über Bluetooth mit dem zugehörigen Display oder einem Smartphone verbunden. Der Vorteil des auswerfbaren Gebers ist, dass immer direkt die Fläche unter dem Geber abgesucht wird.

Das Sonar der auswerfbaren Geber ist besonders breit. Daher kann beim Einholen des Gebers ein großes Gesamtareal eines flachen Gewässers abgesucht werden.

Echolote mit festem Geber

Echolote mit festem Geber sind nur für die Verwendung im Flachwasser geeignet, falls ihr Gebersystem mindestens 3 Sendekegel ausstrahlt oder sie über eine spezielle Technologie für Flachwasser verfügen. Echoloten mit festem Geber verwenden einen Geber, der entweder fest unter oder neben dem Boot angebracht wird.

Wenn das Sonar nur ein oder zwei Sendekegel verwendet, wird der Bereich unter und neben dem Boot nicht ausreichend erfasst. Deswegen benötigst du für die Verwendung in flachem Wasser ein Echolot mit mindestens drei Sendekegeln oder einer speziellen Technologie, welche die Darstellung von Strukturen unter dem Boot ermöglicht.

Alle für Flachwasser geeigneten Echolote haben wir für dich markiert, um dir bei deiner Entscheidung zu helfen.

Geberfrequenzen

Je höher die Anzahl der Geberfrequenzen ist, desto mehr Informationen liefert dir dein Echolot. Ein Echolot kann generell immer nur die Informationen darstellen, die es anhand der ausgesendeten und ankommenden Schallwellen erhält.

Geräte mit mehreren Frequenzen liefern hochauflösendere Bilder und detailliertere Informationen über Fische und Strukturen im Wasser. Um ihren Kunden Bilder mit hoher Auflösung zu liefern, haben Echolothersteller spezielle Technologien wie die CHIRP-Technologie entwickelt.

Die CHIRP-Technologie verwendet einen breiten Frequenzbereich und interpretiert jede Frequenz einzeln. Durch die Vielzahl der verwendeten Frequenzen ermöglicht sie eine gestochen scharfe Darstellung der Unterwasserwelt.

Displaygröße

Ein großes Display ist auch aus größerer Entfernung lesbar, bringt jedoch einen höheren Energieverbrauch mit sich. Überlege dir am besten vor dem Kauf, ob es wichtig für dich ist, das Display auch aus größerer Entfernung gut lesen zu können.

Eine gute Erkennbarkeit ist zum Beispiel wichtig, falls du Angeltouren veranstaltest und deine Kunden auf dem Boot immer im Blick haben möchten, ob und in welcher Wassertiefe sich Fische unter dem Boot befinden.

Falls sich das Echolot immer in deiner Nähe befindet, ist ein Gerät mit kleinerem Display die richtige Wahl und du sparst außerdem noch Energie, da kleinere Displays weniger Strom verbrauchen.

Farbdisplay

Ein Farbdisplay ist übersichtlicher als ein Schwarz-Weiß Display, verbraucht jedoch mehr Strom. Die farbliche Darstellung der Echolotbilder ist neben der Displaygröße ein weiterer wichtiger Faktor, der eine gute Erkennbarkeit der Informationen gewährleistet.

Ein Farbdisplay stellt verschiedene Informationen in unterschiedlichen Farben dar und liefert somit ein übersichtlicheres Bild als ein Echolot mit Schwarz-Weiß-Display.

Ein Farbdisplay ist vor allem für den kommerziellen Gebrauch und Vielnutzer eine nützliche Funktion, die zusätzlichen Komfort bei der Echolotnutzung mit sich bringt. Wenignutzer und Gelegenheitsnutzer profitieren vom geringeren Anschaffungspreis und dem niedrigeren Energieverbrauch von Schwarz-Weiß-Echoloten.

Kartenmaterial

Die Nutzung von Karten ermöglicht dir, alle Gewässertiefen und Strukturen eines Gewässers immer im Blick zu haben. Gewässerkarten sind vor allem für Echolotnutzer interessant, die Gewässerstellen mit einer bestimmten Wassertiefe suchen oder alle Strukturen im Blick haben möchten.

Stelle dir mal vor, du möchtest eine bestimmte Fischart im Mittelmeer beangeln, die sich nur in Wassertiefen bis zu 20m aufhält. Mit Hilfe des Kartenmaterials kannst du gezielt alle interessanten Stellen anfahren und beangeln.

Auf einer Karte kannst du auch sofort sehen, ob sich in der Nähe ein schönes Ausflugsziel wie eine Insel oder ein flacher Strand befindet. Außerdem bist du mit einer Karte als Navigationshilfe immer gut vorbereitet und kannst gefährliche, flache Gewässerstellen gezielt umfahren.

GPS-Funktion

Eine GPS-Funktion ermöglicht dir, deine Position auf dem Wasser abzuspeichern und diese später wieder zu finden. Vor dem Kauf deines Echolotes solltest du dir überlegen, ob du wichtige Positionen abspeichern und später wiederfinden möchtest.

Ein Echolot mit GPS-Funktion ist sowohl für Angler, als auch für Bootsfahrer interessant, da du damit interessante Angelstellen, beziehungsweise gefährliche Bodenstrukturen speichern und wiederfinden kannst. Außerdem hast du mit der GPS-Funktion immer die Sicherheit, im Falle eines Notrufes deine genauen Koordinaten mitteilen zu können und so schneller gefunden zu werden.

Mehrsprachiges Menü

Eine mehrsprachige Menüführung erleichtert allen Echolotnutzern die Bedienung des Echolotes. Beim Echolotkauf solltest du beachten, dass dein Echolot auch deine Sprache und gegebenenfalls die Sprachen anderer möglicher Echolotnutzer unterstützt.

Wenn du zum Beispiel dein Boot mit deinem Echolot einem Englisch sprechenden Freund ausleihen möchtest, wird er das Gerät ohne englische Menüführung nicht nutzen können.

Ein mehrsprachiges Menü ist auch dann erforderlich, wenn du einen kommerziellen Echolotverleih betreibst oder viele internationale Freunde hast, die das Echolot auch alleine nutzen möchten.

Temperatursensor

Die meisten Echolote verfügen über einen Temperatursensor, der dir jederzeit die Wassertemperatur anzeigt. Die Messung und Anzeige der Wassertemperatur kann in verschiedenen Situationen von Nutzen für dich sein.

Beim Angeln ist es oftmals so, dass die Beißfreudigkeit und die Aufenthaltstiefe der Fische vom Wetter und der Wassertemperatur abhängen. Mit einem Temperatursensor hast du die Wassertemperatur immer im Blick.

Somit kannst du auf das Beißverhalten der Fische reagieren, indem du den Köder oder die Ködertiefe wechselst oder gegebenenfalls dann zurückkommst, wenn die Wassertemperatur das Beißverhalten der Fische wieder begünstigt.

Ein Temperatursensor ist auch nützlich, falls du schwimmen möchtest, um schon vor dem Sprung ins Wasser die Wassertemperatur zu wissen.

Fischalarm

Ein Fischalarm schlägt an, wenn dein Echolot einen Fisch erfasst hat.

Ein Fischalarm ist eine nützliche Funktion, wenn du beim Angeln alarmiert werden möchtest, sobald dein Echolot einen oder mehrere Fische geortet hat. Er kann jedoch auch nervig werden, wenn du ihn nicht abstellst und sich ständig viele Fische im untersuchten Bereich aufhalten.

Die Fischalarm-Funktion ist vor allem dann nützlich, wenn du in einem Gewässer oder Gewässerabschnitt mit kleinem Fischbestand angelst und keinen Fisch verpassen möchtest.

Gewicht

Wähle ein Echolot mit einem für dich geeigneten Gewicht, falls du dich für ein tragbares Echolot oder ein Echolot mit auswerfbarem Geber entscheidest.

Das Gewicht deines Echolotes spielt nur eine untergeordnete Rolle, wenn du dich für ein fest installierbares Echolot entscheidest. In diesem Fall trägst du das Echolot zu deinem Boot und lässt es nach der Installation dort.

Anders sieht es aus, falls du dich für ein Echolot mit auswerfbarem Geber entscheidest. In diesem Fall solltest du darauf achten, dass du auch eine Angelrute mit passendem Wurfgewicht hast. Damit kannst du den Geber mühelos in das gewünschte Gebiet werfen.

Manche Echolote mit auswerfbarem Geber verfügen über ein Display, das dir die benötigten Informationen anzeigt. Hierbei solltest du bedenken, ob du das Gewicht des Displays über längere Zeit in deiner Hand tragen kannst / willst oder es beim Angeln bequem neben dich legen möchtest.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Echolot

Wann und von wem wurde das Echolot erfunden ?

Der Erfinder des Echolotes ist unbekannt. Verschiedene Staaten entwickelten das Echolot in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Schon vor dem Ersten Weltkrieg arbeiteten viele Staaten weitestgehend unabhängig voneinander an der Entwicklung des Echolotes.

Die beiden ersten deutschen Patente für das Echolot wurden vom Physiker Alexander Behm am 7. Januar 1916 und am 1. Juni 1920 angemeldet. Behm gründete 1920 die Behm-Echolot-Gesellschaft, um die Erforschung der wirtschaftlichen Verwendung seiner Erfindung voranzutreiben.

Was ist die CHIRP-Technologie ?

Echolote mit CHIRP-Technologie liefern deutlich hochauflösendere Bilder. Die Besonderheit der CHIRP Technologie ist, dass die Schallwellen nicht nur mit einer Frequenz, sondern mit vielen verschiedenen niedrigen bis hohen Frequenzen vom Geber ausgesendet werden.

Da kontinuierlich ein breiter Frequenzbereich durchsucht wird und jede Frequenz vom CHIRP-Echolot einzeln interpretiert wird, werden mehr Informationen gesammelt. Aufgrund dessen liefern CHIRP-Echolote ein deutlich klareres und hochauflösenderes Bild als Echolote ohne CHIRP-Technologie.

Was ist die DSI-Technologie ?

Die DSI-Technologie liefert erstaunlich scharfe Bilder von Strukturen und Fischen direkt unter dem Boot. DownScan Imaging (DSI) ist eine Technologie, die hochauflösende Bilder von Strukturen und Fischen direkt unter dem Boot erzeugt. DSI verwendet ein Sonar, das Frequenzen bis zu 800 kHz aussendet.

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Wusstest du, dass es seit 2017 eine Weiterentwicklung der Down Imaging Technologie gibt, nämlich Mega Imaging?

Der Name kommt daher, dass zum ersten mal seit der Erfindung des Echolots Megaherz eingesetzt werden. Die Auflösung wurde von üblichen 455 kHz auf bis zu 1,3 Megahertz verdreifacht. Die Auflösung ist so scharf, dass man Risse in Steinen und die Bewegungen von Fischen in 10 Metern Tiefe erkennen kann.

Diese Technologie liefert gestochen scharfe, fotoähnliche Bilder. Außerdem funktioniert sie bei einer Wassertiefe von bis zu 76 Meter und einer maximalen Fahrtgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://dicht-am-fisch.de/ttk/echolot-fishfinder-angeln-gps-funk


[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/zahnwale-orientieren-sich-seit-millionen-jahren-mit-echolot-a-958518.html


[3] http://www.spektrum.de/lexikon/physik/echolot/3604

Bildnachweis: Alex Perez / unsplash.com

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